CMO - was verbirgt sich hinter dieser Abkürzung? CMO   steht   für   C ondittioned   M icro   O rganisms   -   was so viel heißt wie konditionierte Mikro-Organismen. Wir    werden    immer    wieder    gefragt:    „was    macht    Ihr anders,   dass   ihr   so   besonders   gute   Resultate   habt,   im Gegensatz zu anderen Verfahren?“ Die   Antwort   ist   recht   einfach,   doch   müssen   wir   etwas tiefer in die Mikrobiologie eintauchen. Es ist lange bekannt, dass das Boden-Biom, in der Lage ist erstaunliche Dinge zu vollbringen. Als    Bodenlebewesen    oder    Boden-Biom    bezeichnet    man    die    Gesamtheit    der    im    Boden    lebenden    Organismen (Bodenorganismen und Bodenmikroorganismen). Das   Boden-Biom    besteht   aus   Milliarden   von   Kleinstlebewesen.   Ein   einziges   Gramm   Erde   aus   der   Wurzelzone einer Pflanze kann eine Milliarde Kleinstlebewesen beherbergen. Nun hat ein neuer Erkenntnisprozess eine neue Analysemethode - die Methagenomik, entwickelt. Die neue Analyse Methode hat alles was bis dahin als gesicherte Erkenntnis galt - auf den Kopf gestellt. Die    Methagenomik    zeigt,    dass    wir    bisher    weniger   als   1%     der    vorhandenen    Kleinstlebewesen    identifizieren konnten, weil sich der Rest nicht in einer Petrischale züchten lässt. Durch    die    völlig    neuen    Erkenntnisse    aus    der    Methagenomik,    ist    sich    die    Wissenschaft    heute    einig    -    die   Anzahl unterschiedlicher Mikroorganismen kann nicht einmal bis auf einige Größenordnungen genau beantwortet werden. Die     Schätzungen     gehen     von     3-50     Millionen     unterschiedlicher    Arten     von    Arthropoden     und     1-100     Millionen unterschiedlicher Arten von Arthropoden. Die   neuen   Erkenntnisse,   aus   der   Methagenomik   sind   so   unfassbar,   dass   sie   Julian   Davies,   Professor   Emeritus, Microbiology and Immunology, UBC / Canada zu folgendem Zitat veranlassten: Once the diversity of the microbial world is catalogued, it will make astronomy look like a pitiful science! Übersetzung: Sobald die Vielfalt der mikrobiellen Welt katalogisiert ist, wird die Astronomie wie eine erbärmliche Wissenschaft aussehen! Es   bleibt   festzustellen,   dass   wir   heute   zwar   eine   ungefähre   Vorstellung   von   der   Unendlichkeit “   der   Artenvielfalt   der Bodenlebewesen    haben,    aber    was    wir    absolut    nicht    haben    ist    eine    Vorstellung    über    das    unglaublich    komplexe Zusammenspiel all dieser unterschiedlichen Lebewesen. Wir    können    nur    staunend    Beobachten    mit    welcher    Leichtigkeit    dieses    „Orchester“    aus    Kleinstlebewesen    selbst schwierigste   Situationen   meistert   und   eine   disharmonischen   (anaerob   -   Fäulnis)   in   einen   harmonischen   (aerob   -   Rotte) Zustand verwandelt. „Natures great balancing act“ THE BIG DIFFERENCE Bisher   haben   Wissenschaftler   versucht   bestimmte   Lebewesen   aus   dem   Zusammenhang   zu   separieren   und   ihnen verschiedene Aufgaben zugeordnet – mit geringem Erfolg. Dipl.   Landwirt   Roland   Kästner   forscht   mittlerweile   seit   Jahrzehnten   empirisch   an   dem Verhalten der Gesamtheit der Kleinstlebewesen im Boden-Biom. Mit   seiner   unglaublichen   Sensitivität   und   Einfühlungsvermögen,   hat   Roland   Kästner   die Reaktionen   der   Kleinstlebewesen,   auf   die   unterschiedlichsten   „Störfälle“,   erforscht   und dokumentiert. Durch   den   Jahrzehnte   langen   intensiven   Umgang   mit   dem   Edaphon   hat   Herr   Kästner   ein tiefes,   intuitives   Wissen   über   die   Zusammenhänge   und   Reaktionen   der   im   Boden-Biom lebenden Kleinstlebewesen erlangt. Dieses   Wissen   und   unendlich   viele   Tests   führten   Herr   Kästner   dazu,   das   Zusammenspiel der   Kleinstlebewesen   sanft   zu   stimulieren,   so   dass   sie   Ihre   „Leistungskraft“   auf   bestimmte Aufgaben konzentrieren und dadurch erheblich verstärkten. So sind die CMO s entstanden – die Abkürzung steht für C onditioned M icro- O rganisms . Die   Kleinstlebewesen   des   Boden-Bioms   werden   absolut   natürlich   belassen,   da   ihr   einzigartiges   Zusammenspiel   nicht verbessert werden kann. Die   eigentliche   Stimulanz   findet   sehr   subtil   auf   zwei   Ebenen   statt,   zum   einen   werden   die   Kleinstlebewesen   auf   eine völlig   neuartige,   natürliche   Weise   „trainiert“,   wie   in   der   Natur   auch,   dies   stärkt   den   Gemeinschaftseffekt   und   damit   ihre Leistungsfähigkeit. Durch   diese   neuartige   sanfte   Stimulation   gewinnt   das   unglaublich   komplexe   Zusammenspiel   der   einzelnen   Lebewesen erheblich an Effizienz. Das besondere an den CMO s ist, dass nicht nur die Effizienz deutlich gesteigert wird, sondern ihre Einsatz-Vielfalt. So können die CMOs heute auf Gebieten eingesetzt werden, wo es früher nicht möglich schien. Besonders   interessant   ist   die   Möglichkeit   die   CMOs   speziell   auf   Sonderaufgaben   zu   trainieren,   bei   denen   es   bislang keine Möglichkeit gab, diese auf natürlichem Wege abzubauen, z.B. Radioaktivität, Pestizide, uvm. Die CMOs der KADELE sind die natürliche Grundlage für eine chemiefrei und natürliche Hochleistungs-Landwirtschaft.
Referenzen Nehmen Sie sich ein wenig Zeit die hier aufgeführten Anwender Erfahrungen zu lesen. Sie   werden   feststellen   wie   verblüffend   positiv   die   CMO - Technik   in   dem   gesamten   landwirtschaftlichen   Bereich   ihre Wirkung verbreitet.                                                                 Milchvieh Anlage van Ginkel Deetz, 7.9.2015 Vor   etwa   einem   Jahr   erfuhren   wir   von   Herrn   Paul   Rozing,   dass   es   etwas   gibt, das uns bei der Lösung unseres Gülleproblems helfen könnte. Wir    haben    eine    Milchviehanlage    mit    über    1000    Rindern,    die    in    einem Stallkomplex stehen, der in fünf Einzelsegmente aufgegliedert ist. Wir   müssen,   um   die      Gülle   in   die   beiden   großen   Endlager   zu   pumpen,   diese täglich durch einige hundert Meter Kanäle pumpen. Das   Problem,   das   sich   uns   stellte,   war   erstens   der   lange   Weg   mit   seinen vielen    Verzweigungen    und,    da    wir    unsere    Tiere    auf    fein    gehäckseltem    Stroh    stehen    haben,    die    beachtliche Schwimmschicht, die dieses Stroh auf der Gülle bildet. Herr   Kästner   (KADELE)   machte,   nachdem   er   die   Situation   begutachtet   hatte,   einen   Test,   um   zu   sehen,   ob   das              CMO -Substrat die gewünschte Wirkung zeigt - wir selbst sahen nichts, aber Herr Kästner war zufrieden. Dann   besprühten   wir   nach   seinen   Anweisungen   den   Teil   des   Stallkomplexes,   der   am   weitesten   vom   Gülleendlager entfernt liegt - 1 x täglich, großflächig. 12   Tage   bemerkten   wir   überhaupt   keine   Veränderung,   aber   dann   hatten   wir   eine   fließfähige   Gülle,   wie   wir   sie so noch nicht gesehen hatten - sie verhielt sich beinah wie Wasser. Zu   der   fließenden   Gülle   hatten   wir   nun   zusätzliche   Lagerkapazität,   da   einige   der   Güllekanäle,   die   bis   dahin   verstopft waren, wieder frei geworden sind. Da   wir   durch   unser   Stall-Management   schon   ein   beachtlich   gutes   Stallklima   haben,   haben   wir   so   keine   wesentliche Veränderung bemerkt. Die   Gülle   aber   hat   bis   zum   heutigen   Tag   ihre   Fließfähigkeit   behalten   und   ist   auch,   trotz   des   massiven   Feinstrohanteils im Endlager pumpfähig und gut ausbringbar. Geruchsbelästigungen   haben   wir   nicht   mehr.   Was   uns   auffällt   ist,   wenn   wir   das   Becken   aufrühren,   was   wir   vor   dem Ausbringen   immer   tun,   bildet   sich   eine   Schaumschicht,   die   wir   so   auch   noch   nicht   gesehen   haben   und   die   auf   eine hohe biologische Aktivität der Gülle schließen lässt. Wir    hätten    eine    solche    Wirkung    nie    erwartet    und    sind    froh,    über    das    CMO -Substrat    als    eine    echte    Hilfe    im Arbeitsablauf unserer Milchproduktion zu haben. Mit freundlichen Grüßen Ihr van Ginkel / Geschäftsführer Demeter Hof Johanna und Heinrich Höcherl Geresdorf, 4 93199 Zell   Bei uns wird CMO -Substrat in der Fütterung eingesetzt. Es wird ganz einfach beim Fressen über das Futter gesprüht.   Nach   einiger   Zeit   bekamen   die   Tiere   ein   glänzendes   Fell,   sie   misteten stabil und die Fleischzunahmen der Masttiere stiegen bis zu 20%.   Auch   Atemwegsprobleme   verschwanden   durch   den   Einsatz   des   CMO - Substrats.   Zudem wurde ein bis zweimal wöchentlich die Streumist-Liegefläche mit CMO -Substrat besprüht. Die Folge - es verbesserte sich das Stall-Klima erheblich und der Mist ging schnell in Rotte.   Meine   weitläufigen   Weiden   für   die   Rinder   werden   mit   einem   Liter   CMO- Substrat   und   200   Liter   Wasser   pro   Ha gespritzt, worauf Durchfälle bei den Rindern auf der Weide nach 2 Monaten komplett verschwanden.   Auch auf dem Acker haben wir dank des CMO -Substrats stabilere Feldfrüchte durch schnellere Rotte.   Auf    dem    Grünland    erhöhen    sich    die    Vielfalt    der    Kräuter    und    Gräser    signifikant    und    dadurch    die Schmackhaftigkeit des Futters.   Als Silierhilfe erhöht es die Enzymtätigkeit.   Wir sind zur Überzeugung angelangt, dass das CMO-Substrat die Lebensprozesse stärkt und fördert.   Aus diesem Grund haben wir CMO -Substrats  privat zu verschiedenen Zwecken in Gebrauch.   Diese   Lebensprozesse   aus   dem   wohlriechenden   Humus   von   CMO -Substrats,   haben   uns   persönlich   vom trägen anaeroben Zustand zum aeroben aktiven Tun geführt.       Mit einem sonnigen Gruß    Heinrich Höcherl   Paul Rozing HaRo Milch KG Dorfstraße 29, 39248 Polensko                                                                                                                     Polensko, 8.9.2015 Erfahrungsbericht Wir   bewirtschaften   in   unserem   Betrieb,   eine   Milchviehanlage   mit   ca   1700 Rindern,    davon    900    Kühe,    eine    landwirtschaftliche    Nutzfläche    von    ca.                          1100   ha,   davon   sind   ca.   300   ha   Grünland,   der   Rest   ist   Ackerland   und   eine Biogasanlage mit etwa 1 MW Leistung. Wir   hatten   vor   allem   im   Jungrinderstall   ständigen   Stau   in   den   Güllekanälen und dementsprechend immer mit dem Entleeren Probleme. Der    Rühraufwand    war    groß,    die    Geruchsbelästigung,    obwohl    wir    daran gewohnt waren, ebenfalls. Herr    Kästner    wurde    uns    von    Herrn    Ahmann,    unserem    Verpächter    als    jemand    empfohlen,    der    mit    seinem                                                              CMO -Substrat helfen könnte. Es   hat   etwa   zwei   Monate   gedauert,   dann   konnte   die   Gülle   im   Jungrinderstall   im   Kreislauf   gepumpt   werden,   was   ich bis dahin noch nicht erlebt hatte.   Wir   setzen   jetzt   das   CMO -Substrat   im   Milchviehstall   ein,   indem   wir   es   fein   versprühen   und   so   eine   bessere   Konsistenz und Fließfähigkeit der Gülle erreichen. Die   Tiere   machen   insgesamt   einen   zufriedeneren,   gesünderen   Eindruck,   die   Zellzahl   ist   gesunken   und   die Euter-Entzündungen sind spürbar zurückgegangen. Bei   Verletzungen   der   Tiere   sind   bessere   Heilungsverläufe   zu   beobachten   und   die   Geruchsbelästigung   von vorher ist nicht mehr zu spüren. Auffällig   ist   in   der   Biogasanlage,   dass   kaum   noch   gerührt   werden   muss   und   da   wir   die   Feststoffe   abpressen,   um   sie   im Betriebskreislauf   wieder   zu   verwenden,   können   wir   auch   deutlich   sehen,   wie   sich   das   Material   von   anaeroben   Zustand in den aeroben entwickelt. Das   abgepresste   Material   verwenden   wir   zum   großen   Teil   als   Einstreu   für   unsere   Rinder   und   haben   den   Effekt, dass Wunden besser heilen, Darmkrankheiten seltener werden und die Tiere generell stressfreier erscheinen. Leute,   die   sich   das   Material   als   Blumendünger   mit   nach   Hause   nehmen,   sind   begeistert.   Nicht   nur   von   der erstaunlichen Düngewirkung, sondern auch von der nicht erwarteten Geruchsfreiheit. Auffällig     war     ein     Pilzbewuchs     auf     der     dünnen     Schwimmschicht     des     Gärrest-Behälters,     was     auf     ein     sehr umweltverträgliches Material hinweist. Die   Erträge   sind   gleich   bleibend   gut   -   bei   einigen   Beständen   deutlich   besser,   als   bei   vergleichbaren   Flächen, so   dass   ich   sagen   muss,   das   Mittel   hat   vor   allem   im   Güllemanagement   eine Arbeitserleichterung   gebracht,   die kein anderes Mittel bis dahin hatte leisten können. Wir   haben   in   diesem   Jahr   bei   Roggen   5   t/ha   geerntet,   während   auf   vergleichbaren   Schlagen   3t      geerntet   wurden   und beim    Raps    haben    wir    2,8    t        auf    einem    Boden    mit    25    Bodenpunkten    erzielt,    auf    dem    sich    im   Allgemeinen    der Rapsanbau nicht lohnt - das alles bei einem minimalen Düngeeinsatz. Wir   geben   50   kg   N/ha,   beim   Mais   gar   nichts   und   durch   die   Fruchtfolge   (1   Jahr   Getreide,   1   Jahr   Raps,   drei   Jahre   Mais), versuchen wir unsere Böden wieder systematisch aufzuwerten. Wir   haben   das   CMO -Substrat   selbst   in   unserem   persönlichen   Gebrauch   und   auch   hier   hat   es   zu   erstaunlichen Erfolgen und Effekten geführt, so dass es bei uns mittlerweile zum Gegenstand des täglichen Bedarfs gehört. Paul Rozing Geschäftsführer Milchviehanlage Langenwolmsdorf KG Stolpner Str. 4A, 01833 Stolpen Im   Mittelgebirgs-Vorland,   ca.   30   km   von   Dresden   entfernt,   betreiben   wir   einen Landwirtschafts-betrieb    mit    55    ha    AL,        200    ha    GL:    500    Milchkühe    plus Nachzucht. Die   großen   Umweltprobleme   mit   unserer   Rindergülle   bei   der   Lagerung   und Ausbringung sollten mit dem Bau einer Biogasanlage behoben werden. Die    Biogasanlage    haben    wir    nicht    gebaut,    kamen    aber    mit    Herrn    Roland Kästner ins  Gespräch. Seit    Dezember    2012    setzen    wir    das    spezielle    CMO -Substrat    und    Humus    von    der    Firma    KADELE   in    unseren Stallanlagen ein und haben damit unser Umweltproblem und die Geruchsbelastung nachhaltig gelöst. Wir können von weiteren Erfolgen berichten: Die   Gülle   im   Stall   fließt   von   selbst,   ist   auf   die   Höhe   der   Staustufen   abgesenkt,   mit   ihrer   Fließfähigkeit   für   die Gülletechnik ist sie ein verschleißschonendes Medium geworden. Das   CMO -Substrat   von   der   Firma   KADELE   bewirkt   eine   aerobe   Umsetzung   der   Gülle,   es   gibt   keine   Fäulnis   mehr, Ammoniak wird als Ammonium gebunden. Die Stallluft ist für Mensch und Tier angenehm, die Schadstoffwerte  liegen weit unter den Sollwerten. Die Bekämpfung der Fliegen im Stall ist nicht mehr erforderlich. Die Tiere sind ruhiger, gesünder der Einsatz von Medikamenten und Tierarztkosten wurde spürbar gesenkt. Die    mit    Schleppschläuchen    auf    dorfnahen    Grünflächen    ausgebrachte    Gülle    stinkt    nicht    mehr,    es    gibt    keine Anliegerbeschwerden mehr. Die seit 2013 begüllten Grünflächen sind trotz anhaltender Dürre relativ grün und wachsen bei Regen sofort nach. Neben   den   Ernterückständen   auf   dem   Feld   geben   wir   dem   Acker   über   Stalldung   mit   hohen   Kohlenstoffanteil   und   der aeroben Gülle die zur Verfügung stehende organische Masse zum Humusaufbau, es wird nichts vergast. Unsere Erträge vom Feld und Grünland liegen im Durchschnitt vergleichbarer Standorte und oft darüber.     Rainer Stange / Geschäftsführer Gänsezucht - Wermsdorf Eskildsen GmbH Am Lindigt 1, 04668 Grimma Sehr geehrter Herr Kästner, die     Eskildsen     GmbH     Gänsezucht     Wermsdorf     nutzt     seit     Februar     2001     die     Leistungen     Ihrer     speziellen                                                                                                                CMO – Kompostierung. Die Zielstellung bestand  in der Produktion und dem Einsatz von bestandsspezifischem, immunitätsfördernden Humus. Gleichzeitig    sollte    eine    vollständige    Verwertung    der    anfallenden    organischen        Betriebsrückstände    -    Einstreu, Federabfälle,     Brutrückstände,     Verpackungsmaterial,     Restfutter     usw.     -     und     deren     Rückführung          in     den Produktionskreislauf organisiert werden. Der   durch   die   CMO   -   Kompostierung   entstehende      Humus   sollte   sowohl   zu   einer   Verbesserung   der   Hygienesituation in den Stallanlagen als auch zur Hygienisierung der Ausläufe beitragen. Wir produzieren Gänse mit folgenden Bestandsgrößen: Elterntiere 10.000 Aufzucht        50.000 Mast             10.000 Brüterei        200.000 Die Kompostierergebnisse mit den CMOs waren überaus erfolgreich. Nicht   nur,   dass   schwer   kompostierbare   Ausgangsstoffe,   wie   Federn   ohne   Probleme   kompostierten   auch   der Zeitbedarf   für   das   Kompostieren   bis   zur   Entstehung   eines   verwendbaren   Humus-Produktes   war   überraschend kurz - das gilt auch für den technologischen und personellen Aufwand.   Die Kompostqualität  überzeugte von Anbeginn durch Aussehen, Struktur und Geruch. Die sehr schnell deodorierende Wirkung der Spezialkompostierung ist besonders hervorzuheben. Der   produzierte   Humus   wird   von   uns   genutzt,   um   ihn   bei   der   Neuaufstallungen   als   Einstreu   für   die   Eintagsgössel hinzuzufügen. Im Elterntierbestand erfolgt eine Zugabe während der Legeperiode. Dabei   geht   es   um   die   Stimulierung   des   Immunsystems   und   die   Nutzung   der   im   Kompost   enthalten   tierischen      Eiweiße, Vitaminen und Mineralstoffe. Bei den Gösseln steht die stallspezifische Immunisierung im Vordergrund der Überlegungen. Eine   weitere   Anwendung   liegt   im   Bereich   der   Ausläufe,   die   durch   die   starke   Kotbelastung   schnell   versauern   und   sich verdichten. Diesem    Versauerungs-Prozess    wird    wirksam    mit    der    Ausbringung    von    Humus    aus    dem    CMO -Kompost begegnet und zugleich wird eine Hygienisierung der Ausläufe bewirkt.   Seit wir dieses Verfahren anwenden, haben wir im Bestand keine Infektionskrankheiten zu verzeichnen.   Wir    setzen    keine    Antibiotika    ein    und    benötigen    keine    Impfstoffe,    die    üblicherweise    in    gleichgelagerten Produktionen  erforderlich sind. Die positive Wirkung auf das Stallklima darf nicht unerwähnt bleiben. Unsere Bestände zeigen sehr gute Lege- und Befruchtungsleistungen. Tierverluste, auch im Aufzuchtsbereich, liegen deutlich unterhalb des üblichen Standards. Nach   unserer   Bewertung   handelt   es   sich   bei   dem   CMO -Kompostierungsverfahren   um   ein   tiergesundheitlich und ökologisch  sinnvolles und wirksames Verfahren. Die    natürlichen    Belastungen    für    die    Umwelt,    die    zwangsläufig    mit    einer    konzentrierten    Tierproduktion verbunden   sind   (lnfektionsbelastung,   Hospitalismus,   Bodengare,   Bodenunfruchtbarkeit   etc.),   werden   durch das CMO -Kompostierverfahren vollständig aufgefangen und neutralisiert. Es   werden   deutliche   gegenteilige   Effekte   entwickelt,   die   sowohl   für   den   Boden,   als   auch   für   die   Tiergesundheit gelten. Im   Zuge   der      CMO -Kompostierung   werden   offensichtlich   alle   Risikofaktoren   des   Ausgangsmaterials      auf biologische Weise durch einen gesteuerten Rotte-Prozess gewandelt. Nach   unseren   Erfahrungen   erfolgt   eine   vollständige   Dekontamination   des Ausgangsmaterials,   sonst   wären   die dargestellten Wirkungen nicht möglich. Unsere   Bestandstierärztin,   Frau   Veterinärrat   Dr.   Rosemarie   Heiss,   hat   von   Anbeginn   das   Verfahren   begleitet. Sie hat sich insbesondere für die infektions-medizinischen Aspekte interessiert. Sie stützt diese These und kommt zu einer umfassend positiven Bewertung des CMO -Verfahrens. Mit   der   CMO -Kompostierung   haben   wir   Zugang   zu   einer   wirksamen   und   effektiven   Methode   gefunden,   geschlossene biologische Kreisläufe in unserem Bestand zu organisieren. Unsere Ressourcen werden optimal genutzt. Die   stabile   Tiergesundheit   in   unseren      Beständen   ist   für   uns   das   überzeugendste Argument   für   die   Etablierung des CMO -Verfahrens in unsere Produktionstechnologie. Mit freundlichen Grüssen Lorenz Eskildsen Geschäftsführer Eskildsen GmbH Bio Geflügelhof Deersheim GmbH & Co KG 44287 Dortmund, Ostkirchstrasse I77 Deersheim, den 8.01.2004    Sehr   geehrter   Herr   Kästner,   die   Biogeflügel   Deersheim   GmbH   hat   auf Grund   der   guten   Ergebnisse   der   Eskildsen   GmbH   ab   Januar   2002   damit begonnen, die Leistungen von Ihnen in Anspruch zu nehmen. Unser   Geflügelbetrieb   führt   eine   biologische   Haltung   und   Fütterung   von Legehühnern   durch   und   ist   grundsätzlich   an   der   Anwendung   naturnaher Verfahren interessiert. Die   CMO -Einstreukompostierung   von   Ihnen,   vor   allem   die   Organisation eines   biologischen   Kreislaufes   entsprach   exakt   unseren   Intentionen   bei der Produktionsorganisation. Unser Tierbestand umfasst 130.000 Legehühner und 40.000 Tiere im Bereich der Aufzucht. Unsere   Zielsetzung   für   das   Kompostierungsverfahren   war   die   Kompostierung   der   gesamten   organischen   Abfälle   vor Ort. Der   fertige   Kompost   wurde   für   die   Ausläufe   und   Scharräume   der   Legehühner   eingesetzt.   Zusätzlich   wurde   Kompost aus   Ihrem   speziellen   CMO -Kompostverfahren   mit   dem   Ziel   der   Immunisierung   in   der   Kükenaufzucht   ab   1.   Lebenslag eingesetzt. Zu    den    Ergebnissen    ist    festzustellen,    dass    sich    bei    den    Tieren    sowohl    in    der   Aufzucht    als    auch    in    der Eierproduktion eine stabile Tiergesundheit einstellte. Die CMO -Kompostqualität war makroskopisch und sensorisch sehr gut. Offensichtlich    erlangen    im    Verlauf    Ihres    CMO -Rotteverfahrens    die    aeroben    Umbauprozesse    schnell    die Oberhand.   Der   CMO -Kompostierungsvorgang   verlief   überraschend   schnell.   Negative   Geruchsemissionen   wurden   nicht festgestellt. Der Arbeitsaufwand für die Kompostierung ist relativ gering. Wir   haben   in   unseren   Tierbeständen   eine   gute   und   stabile   Tiergesundheit.   Die   Tierverluste   im   Gesamtbestand reduzierten     sich     von     teilweise     über     30     %     auf     unter     10     %.     Sie     liegen     damit     deutlich     unter     den Durchschnittswerten der Branche. Wir verzeichneten einen Anstieg der Legeleistungen. Die   Zahl   der   Bestandsimpfungen   während   der   Aufzucht   konnte   reduziert   werden.   Es   wird   auch   nicht   mehr gegen Pateurellen-und Coli-Erreger geimpft. lm   Bestand   ist   der   Einsatz   von   antibiotischen   und   chemischen   Mitteln   gegen   Bakterien   und   Parasiten   nicht mehr erforderlich, sie werden auch prophylaktisch nicht eingesetzt. Nach unserer Bewertung ist Ihre CMO -Kompostierungstechnik in mehreren Punkten sehr interessant.   Zunächst    werden    Nebenprodukte    in    einem    Kreislauf    wieder    für    die    Produktion    genutzt.    Es    werden    dadurch    an verschiedenen Stellen des Produktionsprozesses Kosten gespart. Die   Stressbelastung   der   Tiere   durch   die   Reduktion   der   chemischen   Eingriffe   (Impfstoffe,   Arzneimittel)   sinkt deutlich. Die Verbesserung der Tiergesundheit und der Leistungsbereitschaft des Bestandes sind eindeutig. Hinzu   kommen   Effekte,   die   mit   der   Führung   des   CMO -Rotte-Prozesses   und   der   Zusammensetzung   des   fertigen Humus im Zusammenhang stehen. Die   immunstimulierende   Wirkung   auf   Eintagsküken   und   während   der   Aufzucht   ist   überzeugend,   obwohl   man eigentlich     erwarten     müsste,     dass     die     Rückführung     von     Exkrementen     in     den     Produktionskreislauf Infektionsrisiken bringt und negativ auf die Tiergesundheit durchschlägt. Nach unseren Erfahrungen ist der fertige CMO -Kompost frei von Infektions-Erregern. Dafür   stimuliert   er   ganz   sicher   die   unspezifische   Immunabwehr   und   macht   zugleich   die   im   CMO-Kompost enthaltenen Nährstoffe für das Hünergeflügel verfügbar. Bezüglich   der   Ausläufe   kompensiert   der   aufgebrachte   CMO -Kompost   die   Belastungen   des   Bodens,   die   vom Geflügel normalerweise ausgehen. Es    tritt    eine    Veränderung    ein,    die    man    mit    dem    Begriff    Hygienisierung    der    Ausläufe    und    Scharräume umschreiben kann. Die   Kompostierung   mit   dem   CMO -Substrat   ist   nach   unseren   Erfahrungen   ein   wirksames   und   elegantes   Recycling- Verfahren   und   es   fördert   zusätzlich   die   Tiergesundheit   -   damit   entspricht   es   den   Zielen   einer   ökologisch   ausgerichteten Tier Produktion. Die   veterinärmedizinische   Bewertung   Ihrer   Kompostierung   ist   aufgrund   der   erzielten   Ergebnisse   und   der positiven Wirkung bei Jungtieren durch die damit befassten Tierärzte sehr positiv. Uns    erscheint    sehr    wünschenswert,    dass    die    mit    Ihrer    Kompostierung    erreichbaren    Ergebnisse    eine    breitere Anwendung    finden    und    die    in    der    Praxis    erarbeiteten    Ergebnisse    mit    geeigneten    wissenschaftlichen    Konzepten begleitet und verifiziert werden. Mit freundlichen Grüssen Dr. med. vet. Ute Knust / Geschäftsführerin Die   hier   stellvertretend   aufgeführten Anwender   Erfahrungen   sind   sicherlich   spektakulär   zu   nennen   und   weisen uns den Weg in eine neue ganzheitliche, giftfreie und gesunde Landwirtschaft. Darüber   hinaus   kann   gar   nicht   hoch   genug   eingeschätzt   werden,   dass   durch   den   Einsatz   des   CMO -Substrats das Entstehen von multiresistenten Keimen offensichtlich wirkungsvoll vermieden wird!
Grundlagen
Dipl. Landwirt Roland Kästner
Hier die Zell-Zahl des Vieh-Hofs Stange vor der Verwendung des CMO-Substrates und mit der Verwendung. Die Zell-Zahl ist nicht nur drastisch gesunken, sondern liegt weit unter dem Durchschnitt, bei erheblich reduzierter Medikamentengabe!
Die Welt der  CMOs
KADELE  biologische Hochleistungs-Landwirtschaft
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